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Die EVP Basel-Stadt nimmt zum aktualisierten kantonalen Richtplan Stellung

Die EVP Basel-Stadt kritisiert, dass der Richtplan nur den Teilaspekt Siedlung enthält und Fragen der dazugehörenden Infrastruktur auslässt. Ausserdem bemängelt sie das "nur in der Theorie" bestehende Hochhauskonzept. Für Riehen schlägt sie vor, auf die geplante Haltestelle im Stettenfeld zu verzichten.

Der aktualisierte kantonale Richtplan konzentriert sich auf den Teil „Siedlung“. Für die EVP Basel-Stadt ist jedoch offensichtlich, dass Siedlungsfragen nicht angegangen werden können, ohne sich auch um die zugehörige Infrastruktur zu kümmern. Sie hinterfragt deshalb den Sinn einer fragmen-tierten Aktualisierung des Richtplans und äussert sich teilweise auch zu Infrastruktur-Themen.

Basel

  • Insbesondere setzt die EVP Fragezeichen hinter das "nur in der Theorie" existierende Hoch-hauskonzept des Kantons und fordert dass neue Hochhäuser an die Peripherie der Stadt ge-hören. Mit Respektlosigkeit und Brachialgewalt eine organisch gewachsene Siedlungsstruktur zu zerstören, kann nicht Zielsetzung eines Richtplanes sein.
  • Für das Konzept der nutzungsoffenen Areale fordert sie eine Trennung von Arbeit und Woh-nen und eine gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr.
  • Der Ersatz des bestehenden Messe-Parkhauses durch eine unterirdische Anlage wird be-grüsst. Auf die Überbauung des unterirdischen Parkhauses ist zu verzichten. Die gewonnene Fläche ist zu begrünen und mit der Rosentalanlage zu vereinigen.

Riehen

  • Das Biotopverbund-Konzeptes soll auch entlang der Landesgrenzen gegen Lörrach mit einem entsprechenden Grünraum erhalten bleiben.
  • Freiwerdende Familiengarten-Areale sollen der Landwirtschaft oder der Freizeitnutzung zu-geführt werden.
  • Nachdem die Stadt Lörrach eine auf der Landesgrenze geplante S-Bahn-Haltestelle in Frage gestellt hat, kann auf eine solche verzichtet werden; mehrere Haltestellen auf kurzer Strecke widersprechen dem Charakter der Verbindung als S-Bahn.
  • Die Ausdehnung des Landschaftsschutzgebietes bis an den bestehenden Siedlungsrand wird ausdrücklich begrüsst. Damit werden Erweiterungen der Bauzone im Gebiet Bischoffshöhe definitiv gegenstandslos.
  • Ausserdem soll der obere Teil der Inzlingerstrasse so saniert werden, dass kein Mehrverkehr entsteht.

 

Die Details entnehmen Sie bitte der ausführlichen Vernehmlassungsantwort.

 

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