Menu Home

Medienmitteilungen

Aktuelle Medienmitteilungen

23.03.2020  | Dank EVP-Vorstoss: Personen in Heimeinrichtungen haben neu für persönliche Auslagen 15 Franken mehr zur Verfügung

Der Rie­he­ner EVP-​Grossrat Tho­mas Widmer-​Huber hatte in sei­nem Vor­stoss bemän­gelt, die bis­he­rige Pau­schale von 385 Fran­ken rei­che nicht aus. Wer auf Betreu­ung in einer sta­tio­nä­ren Ein­rich­tung auf­ge­wie­sen sei, habe für per­sön­li­che Aus­la­gen zu wenig Geld zur Ver­fü­gung. Der Regie­rungs­rat hat die seit 2008 beste­hende Monats­pau­schale kürz­lich der Teue­rung ange­passt und dazu leicht erhöht.

Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in Hei­men haben mit dem Betrag für per­sön­li­che Aus­la­gen nicht nur Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten zu bezah­len, son­dern auch alle Kos­ten

Der Riehener EVP-Grossrat Thomas Widmer-Huber hatte in seinem Vorstoss bemängelt, die bisherige Pauschale von 385 Franken reiche nicht aus. Wer auf Betreuung in einer stationären Einrichtung aufgewiesen sei, habe für persönliche Auslagen zu wenig Geld zur Verfügung. Der Regierungsrat hat die seit 2008 bestehende Monatspauschale kürzlich der Teuerung angepasst und dazu leicht erhöht.

Bewohnerinnen und Bewohner in Heimen haben mit dem Betrag für persönliche Auslagen nicht nur Freizeitaktivitäten zu bezahlen, sondern auch alle Kosten für den persönlichen Bedarf wie Kleider, Schuhe, Coiffeur, Hygieneartikel, Handy und Verbindungskosten, U-Abo und Transportkosten, Prämien für die Haftpflichtversicherung, Fusspflege bis hin zu Zahnarztvisiten am Bett. Thomas Widmer-Huber hatte in seinem im Oktober 2019 an den Regierungsrat überwiesenen Anzug bemängelt, die bestehende Pauschale erlaube es kaum oder nur am Rande, am kulturellen Leben oder an Freizeitaktivitäten teilzunehmen, die etwas kosten. Betroffen sind Personen, die Ergänzungsleistungen zu ihrer IV oder AHV beziehen oder mit Unterstützung der Sozialhilfe in einer stationären Einrichtung leben. Der Regierungsrat hielt in seinem Bericht an den Grossen Rat kürzlich fest, seit 2008 mache die Teuerung 8 Franken aus, und die Aufrundung um 7 Franken trage den Bedürfnissen Rechnung. Auf den 1. Januar 2020 wird der Betrag somit von 385 auf 400 Franken erhöht.

 

EVP Basel-Stadt

26.02.2020  | Scheidungsprävention via Broschüre «Wie man die Liebe pflegt»: Vorschlag von EVP-Grossrat Thomas Widmer-Huber zur Stärkung der Ehepaare

Mit Blick auf die Schei­dungs­rate von rund 40% schlägt der Rie­he­ner EVP-​Grossrat Tho­mas Widmer-​Huber in einer schrift­li­chen Anfrage vor, dass die Bro­schüre «Wie man die Liebe pflegt» von Prof. Dr. Guy Boden­mann, Paar­for­scher und Pro­fes­sor am Psy­cho­lo­gi­schen Insti­tut der Uni­ver­si­tät Zürich, auch im Kan­ton Basel-​Stadt an die Neu­ver­mähl­ten abge­ge­ben wird. Die Bro­schüre ent­hält Tipps für eine gute Ehe. Sie fasst in einer all­ge­mein ver­ständ­li­chen Spra­che wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse zusam­men, wie die Paar­be­zie­hung gelingt.

Die hohe Schei­dungs­rate in der Schweiz hat ein­schnei­dende per­sön­li­che Kon­se­quen­zen für
die Direkt­be­trof­fe­nen und ist für diese sowie deren Kin­der eine

Mit Blick auf die Scheidungsrate von rund 40% schlägt der Riehener EVP-Grossrat Thomas Widmer-Huber in einer schriftlichen Anfrage vor, dass die Broschüre «Wie man die Liebe pflegt» von Prof. Dr. Guy Bodenmann, Paarforscher und Professor am Psychologischen Institut der Universität Zürich, auch im Kanton Basel-Stadt an die Neuvermählten abgegeben wird. Die Broschüre enthält Tipps für eine gute Ehe. Sie fasst in einer allgemein verständlichen Sprache wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen, wie die Paarbeziehung gelingt.

Die hohe Scheidungsrate in der Schweiz hat einschneidende persönliche Konsequenzen für
die Direktbetroffenen und ist für diese sowie deren Kinder eine grosse Herausforderung.
Auch die Allgemeinheit trägt die Folgen mit: So steigt beispielsweise das Armutsrisiko
geschiedener Personen. Scheidungen verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten, ganz
zu schweigen von den emotionalen und psychischen Belastungen. Intakte Ehen und
Familien sind daher für den Staat ein grosses Potenzial und eine wichtige Grundlage für das
Sozialwesen. Für Widmer-Huber «sollte es dem Staat ein Anliegen sein, Ehepaare zu
stärken.»
Der Regierungsrat des Kantons BL schrieb in seiner Beantwortung einer entsprechenden
Interpellation am 27. November 2018, die Zivilstandsämter seien bereit, die Broschüre «Wie
man die Liebe pflegt» in ihren Räumen aufzulegen bzw. im Rahmen des
Ehevorbereitungsverfahrens abzugeben. Im Kanton Basel-Stadt wird die Publikation zur
Stärkung der Ehepaare gemäss Abklärungen noch nicht abgegeben. Der EVP-Grossrat
Widmer-Huber schlägt daher dem Regierungsrat vor, die Broschüre künftig an Neuvermählte
zu übergeben.
Link zur Broschüre:
https://www.kath.ch/wp-content/uploads/sites/2/2018/06/Brosch%C3%BCre_DE.pdf

EVP Basel-Stadt

Archiv

Keine Nachrichten verfügbar.