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Aufruf der Parteipräsidentinnen und Parteipräsidenten an die Abstimmenden des Kantons Basel-Stadt:

Tra­gen Sie Sorge zur Spit­zen­me­di­zin und zum Life Sci­en­ces For­schungs­stand­ort. Stim­men Sie JA zum Uni­ver­si­täts­spi­tal Nord­west.

Das Uni­ver­si­täts­spi­tal Basel ist heute mit Abstand das kleinste der fünf Uni­ver­si­täts­spi­tä­ler in der Schweiz, zudem mit dem kleins­ten Ein­zugs­ge­biet. Durch die zuneh­mende Spe­zia­li­sie­rung und die immer kom­ple­xe­ren Abklä­run­gen und Behand­lun­gen sind die Anfor­de­run­gen in der Spit­zen­me­di­zin stark gestie­gen: Es wer­den höhere Qua­li­täts­an­for­de­run­gen, höhere Fall­zah­len und eine Kon­zen­tra­tion auf hoch­spe­zia­li­sierte Teams gefor­dert. Mit einem Uni­ver­si­täts­spi­tal Nord­west kön­nen die Fall­zah­len von rund 35 000 auf über 60 000 Fälle ange­ho­ben wer­den. Ein wich­ti­ger Schritt, um die stets stei­gen­den quan­ti­ta­ti­ven und qua­li­ta­ti­ven Anfor­de­run­gen von Bund, Kan­to­nen und Fach­ge­sell­schaf­ten zu erfül­len und die Hoch­schul­me­di­zin lang­fris­tig in der Region zu sichern. Falls dies nicht gelingt, wer­den immer mehr Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten für ihre Abklä­run­gen und Behand­lun­gen nach Bern, Zürich, Lau­sanne oder Genf rei­sen müs­sen.

Das Uni­ver­si­täts­spi­tal Nord­west ist auch wich­tig, um nach­hal­tig unsere medi­zi­ni­sche Fakul­tät und den kli­ni­schen For­schungs­stand­ort Basel zu sichern. Nur das Uni­ver­si­täts­spi­tal Nord­west kann den Chef­ärz­tin­nen und Chef­ärz­ten und den Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren unse­rer medi­zi­ni­schen Fakul­tät ein attrak­ti­ves Umfeld bie­ten. Dies sind die Leh­re­rin­nen und Leh­rer unse­rer künf­ti­gen Ärz­tin­nen und Ärzte. Die Bün­de­lung der Fall­zah­len ermög­licht auch grös­sere Pati­en­ten­kol­lek­tive. Die Pharma-Unternehmen in unse­rer Region sind für ihre kli­ni­sche For­schung auf ein star­kes Uni­ver­si­täts­spi­tal Nord­west ange­wie­sen. Das Uni­ver­si­täts­spi­tal Nord­west rich­tet sich nicht gegen die Pri­vat­spi­tä­ler. Diese ergän­zen mit ihrer qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung das Ange­bot des Uni­ver­si­täts­spi­tals.

Letz­te­res wird auch in Zukunft für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten wich­tige Koope­ra­tio­nen mit den Pri­vat­spi­tä­lern ein­ge­hen. Das gemein­same  Uni­ver­si­täts­spi­tal wird dem gegen­sei­ti­gen Wett­rüs­ten der bei­den öffent­li­chen Spi­tä­ler in Basel-Stadt und Basel-Landschaft ein Ende set­zen und Dop­pel­spu­rig­kei­ten abbauen. Wie für die Pati­en­ten ver­liert die Kan­tons­grenze auch für die bei­den Spi­tä­ler an Bedeu­tung. Part­ner­schaft zwi­schen Basel-Landschaft und Basel- Stadt in der Gesund­heits­ver­sor­gung wird von allen Sei­ten seit Jah­ren gefor­dert. Nun ist die Zeit reif. Gemein­sam errei­chen wir in der Region die Grösse, die es benö­tigt, um den Trend von sta­tio­nä­ren hin zu ambu­lan­ten Behand­lun­gen zu för­dern und um pati­en­ten­freund­li­che Abläufe bes­ser auf­ein­an­der abzu­stim­men. Das sichert und schafft wei­tere wich­tige Arbeits­plätze in unse­rer Region und hilft die Gesund­heits­kos­ten in unse­rer Region zu sen­ken.

  • JA zum Staats­ver­trag vom 6. Februar 2018 zwi­schen den Kan­to­nen Basel-Stadt und Basel-
    Land­schaft betref­fend Pla­nung, Regu­la­tion und Auf­sicht in der Gesund­heits­ver­sor­gung
  • JA zum Staats­ver­trag vom 6. Februar 2018 zwi­schen den Kan­to­nen Basel-Stadt und Basel-
    Land­schaft über die Uni­ver­si­täts­spi­tal Nord­west AG

Basel, den 25. Januar 2019

Hubert Acker­mann, Prä­si­dent BDP BS 
Katja Christ, Prä­si­den­tin GLP BS 
Patri­cia von Fal­ken­stein, Prä­si­den­tin LDP 
Harald Friedl, Prä­si­dent Grüne Par­tei BS 
Bri­gitte Gysin, Prä­si­den­tin EVP BS
Balz Her­ter, Prä­si­dent CVP BS
Pas­cal Mes­serli, Frak­ti­ons­prä­si­dent SVP BS 
Luca Urgese, Prä­si­dent FDP BS 

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