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Basler Parteien widersprechen ihren nationalen Präsidien

Irri­tiert haben die Bas­ler Par­teien von BastA!, BDP, CVP, EVP, glp, Grüne, FDP, LDP, SP und SVP die For­de­run­gen ihrer natio­na­len Par­tei­spit­zen zur Kennt­nis genom­men. Die vor­ge­schla­ge­nen Mass­nah­men eines har­ten Grenz­schut­zes sind kaum nütz­lich und nicht durch­führ­bar. Für eine Grenz­re­gion wie Basel hätte ein sol­ches Regime ver­hee­rende Fol­gen.

In einem offe­nen Brief an den Bun­des­rat for­dern die Spit­zen aller gros­sen natio­na­len Par­teien ein rigi­des Grenz­re­gime. Neben einem nega­ti­ven Test für Ein­rei­sende (Punkt 1) wird unter ande­rem im Brief unter Punkt 5 das Fol­gende gefor­dert: «Für Grenz­gän­ger, Geschäfts­rei­sende mit Kurz­auf­ent­halt, Tages­tou­ris­ten soll zum Bei­spiel mit Schnell­tests eine aktu­elle Viren­frei­heit durch ein Scree­ning­kon­zept in Fir­men, in Hotels und im Pri­va­ten eta­bliert wer­den.» In einer Grenz­re­gion wie Basel hätte die Umset­zung die­ser Mass­nah­men ver­hee­rende Fol­gen. Alleine der Kan­ton Basel-Stadt zählt rund 34'000 Grenz­gän­ge­rin­nen und Grenz­gän­ger.

Die Prä­si­dien der Bas­ler Par­teien von BastA!, BDP, CVP, EVP, glp, Grüne, FDP, LDP, SP und SVP wider­spre­chen den natio­na­len Par­teien, wonach ein har­tes Grenz­re­gime prak­ti­ka­bel wäre. Kommt der grenz­über­schrei­tende Ver­kehr zum Erlie­gen, so lei­det nicht nur die Wirt­schaft, son­dern gerade auch das Gesund­heits­we­sen der Region, weil Ange­stellte Mühe hät­ten, an ihren Arbeits­platz zu gelan­gen. Wei­ter ist fest­zu­hal­ten, dass mit einer sol­chen Mass­nahme auch wis­sen­schaft­li­chen Akti­vi­tä­ten sowie das Zusam­men­le­ben im tri­na­tio­na­len Metro­po­li­t­an­raum Basel stark beein­träch­tigt wer­den.

Die Bas­ler Par­teien hal­ten die vor­ge­schla­ge­nen Mass­nah­men nicht für beson­ders nütz­lich, da im grenz­über­schrei­ten­den Ver­kehr kaum hohe Anste­ckungs­zah­len fest­ge­stellt wer­den. Dazu kommt, dass eine Durch­füh­rung der Mass­nah­men unrea­lis­tisch erscheint und zu einem enor­men Arbeits­auf­wand für den Zoll und damit zu kilo­me­ter­lan­gen Staus an der Grenze füh­ren würde.

Die Bas­ler Par­teien rufen die Bun­des­be­hör­den und den Bun­des­rat dazu auf, die Gren­zen – wenn irgend­wie mög­lich – offen zu las­sen und keine unbe­darf­ten Ent­scheide zu Las­ten der Grenz­re­gio­nen zu fäl­len.

 

Für Rück­fra­gen:

Heidi Mück, Co-Präsidentin BastA!, 078 717 34 62

Hubert Acker­mann, Prä­si­dent BDP Basel-Stadt, 076 442 96 90

Bri­gitte Gysin, Prä­si­den­tin EVP Basel-Stadt, 077 417 41 02

Gross­rat Balz Her­ter, Prä­si­dent CVP Basel-Stadt, 076 584 80 41

David Wüest-Rudin, Frak­ti­ons­prä­si­dent, glp 079 44 812 44

Gross­rat Harald Friedl, Prä­si­dent Grüne Basel-Stadt, 076 544 48 30

Gross­rat Luca Urgese, Prä­si­dent FDP Basel-Stadt, 079 384 07 07

Patri­cia von Fal­ken­stein, Prä­si­den­tin LDP Basel-Stadt, 079 458 67 22

Gross­rat Pas­cal Pfis­ter, Prä­si­dent SP Basel-Stadt, 079 625 14 50

Gross­rat Edu­ard Rutsch­mann, Prä­si­dent SVP Basel-Stadt, 079 701 26 59