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Dank EVP-Vorstoss: Personen in Heimeinrichtungen haben neu für persönliche Auslagen 15 Franken mehr zur Verfügung

Der Rie­he­ner EVP-Grossrat Tho­mas Widmer-Huber hatte in sei­nem Vor­stoss bemän­gelt, die bis­he­rige Pau­schale von 385 Fran­ken rei­che nicht aus. Wer auf Betreu­ung in einer sta­tio­nä­ren Ein­rich­tung auf­ge­wie­sen sei, habe für per­sön­li­che Aus­la­gen zu wenig Geld zur Ver­fü­gung. Der Regie­rungs­rat hat die seit 2008 beste­hende Monats­pau­schale kürz­lich der Teue­rung ange­passt und dazu leicht erhöht.

Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in Hei­men haben mit dem Betrag für per­sön­li­che Aus­la­gen nicht nur Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten zu bezah­len, son­dern auch alle Kos­ten für den per­sön­li­chen Bedarf wie Klei­der, Schuhe, Coif­feur, Hygie­ne­ar­ti­kel, Handy und Ver­bin­dungs­kos­ten, U-Abo und Trans­port­kos­ten, Prä­mien für die Haft­pflicht­ver­si­che­rung, Fuss­pflege bis hin zu Zahn­arzt­vi­si­ten am Bett. Tho­mas Widmer-Huber hatte in sei­nem im Okto­ber 2019 an den Regie­rungs­rat über­wie­se­nen Anzug bemän­gelt, die beste­hende Pau­schale erlaube es kaum oder nur am Rande, am kul­tu­rel­len Leben oder an Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten teil­zu­neh­men, die etwas kos­ten. Betrof­fen sind Per­so­nen, die Ergän­zungs­leis­tun­gen zu ihrer IV oder AHV bezie­hen oder mit Unter­stüt­zung der Sozi­al­hilfe in einer sta­tio­nä­ren Ein­rich­tung leben. Der Regie­rungs­rat hielt in sei­nem Bericht an den Gros­sen Rat kürz­lich fest, seit 2008 mache die Teue­rung 8 Fran­ken aus, und die Auf­run­dung um 7 Fran­ken trage den Bedürf­nis­sen Rech­nung. Auf den 1. Januar 2020 wird der Betrag somit von 385 auf 400 Fran­ken erhöht.

 

EVP Basel-Stadt

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