News

EVP-Interpellation zu Prävention vor sexueller Gewalt und Belästigung im Kanton Basel-Stadt

Der EVP-Grossrat Tho­mas Widmer-Huber for­mu­liert in einer Inter­pel­la­tion drin­gende Fra­gen zur Prä­ven­tion vor sexu­el­ler Gewalt und Beläs­ti­gung. Basel-Stadt sollte zu einer Nulltoleranz-Zone für sexu­elle Über­griffe wer­den.

Tho­mas Wid­mer (EVP) weist auf eine von Amnesty Inter­na­tio­nal in Zusam­men­ar­beit mit dem For­schungs­in­sti­tut GFS Bern am 21. Mai 2019 ver­öf­fent­lichte Befra­gung hin, gemäss wel­cher hoch­ge­rech­net schon 12% der Frauen in der Schweiz Geschlechts­ver­kehr hat­ten, obwohl sie ihn nicht woll­ten. Am häu­figs­ten kom­men laut Befra­gung Beläs­ti­gun­gen in Form uner­wünsch­ter Berüh­run­gen, Umar­mun­gen oder Küsse vor. Die meis­ten gesche­hen im öffent­li­chen Raum. Nach der Strasse (56%) folgt der öffent­li­che Ver­kehr als zweit­gröss­ter Hot­spot.

Diese Zah­len legen den Schluss nahe, dass die bis­he­ri­gen prä­ven­ti­ven Bemü­hun­gen und auch die Sen­si­bi­li­sie­rung deut­lich zu wün­schen las­sen. Gemäss Widmer-Huber stünde es dem sozia­len Basel gut an, sol­che Über­griffe ernst­haft und gezielt zu ver­hin­dern zu suchen. Basel soll zur Null­to­le­ranz­zone für sexu­elle Über­griffe wer­den.

 

Aus die­sem Grund wünscht der EVP-Grossrat vom Regie­rungs­rat Ant­wor­ten auf wich­tige Fra­gen. Diese bezie­hen sich auf Kenn­zah­len der Situa­tion in Basel wie auch zu kon­kre­ten Ideen, die Sicher­heit für Frauen in die­sem Bereich zu erhö­hen. So will Widmer-Huber von der Regie­rung wis­sen, ob diese zu einer umfas­sen­den Prä­ven­tion (Kam­pa­gnen, Sen­si­bi­li­sie­rung an Schu­len, Zusam­men­ar­beit mit den Ver­kehrs­be­trie­ben usw.) bereit ist. Nicht zuletzt ver­weist der EVP-Grossrat auf eine in ande­ren Städ­ten wie Tokio und Brüs­sel ein­ge­setzte App zur Ver­bes­se­rung des Schut­zes vor sexu­el­len Über­grif­fen.

EVP Basel-Stadt

Inhaltselement text