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Kommunikation des Grossen Rates mit den Landgemeinden braucht Verbesserung

Im Anzug des Rie­he­ner EVP-Grossrats Tho­mas Widmer-Huber for­dern 10 Mit­glie­der des Gros­sen Rats aus Rie­hen und Bet­tin­gen, dass auch gross­rät­li­che Kom­mis­sio­nen die kom­mu­na­len Behör­den direkt anhö­ren. Dies soll ins­be­son­dere dann gesche­hen, wenn an einer regie­rungs­rät­li­chen Vor­lage, die unter Ein­be­zug der Gemein­den erar­bei­tet wurde, wesent­li­che Ände­run­gen vor­ge­nom­men wer­den.

Widmer-Huber ver­weist auf die Ver­fas­sung der Kan­tons Basel-Stadt, wel­che die Gemein­de­au­to­no­mie der bei­den Land­ge­mein­den Rie­hen und Bet­tin­gen gewähr­leis­tet. Vor­la­gen des Regie­rungs­rats Basel-Stadt, wel­che die Land­ge­mein­den betref­fen, wer­den unter Ein­be­zug des Gemein­de­rats von Rie­hen und Bet­tin­gen erar­bei­tet. Als man­gel­haft hat sich die Anhö­rung der Land­ge­mein­den in jüngs­ter Zeit jedoch bei der Vor­be­rei­tung von gross­rät­li­chen Geschäf­ten in den zustän­di­gen Kom­mis­sio­nen her­aus­ge­stellt. Zusam­men mit neun ande­ren Mit­glie­dern des Gros­sen Rats aus Rie­hen und Bet­tin­gen for­dert Widmer-Huber des­halb vom Büro des Gros­sen Rates Vor­schläge, wie die Kom­mu­ni­ka­tion des Gros­sen Rates mit den Land­ge­mein­den ver­bes­sert wer­den kann.

Den Vor­stoss unter­stützt haben Daniel Het­tich (LDP), Daniel Albietz (CVP), Felix Wehrli (SVP), San­dra Bothe-Wenk (GLP), Jenny Schweizer-Hoffmann (SVP), Nicole Strahm-Lavanchy (LDP), Pas­cal Mes­serli (SVP), Daniela Stumpf (SVP) und der Bet­tin­ger Oli­ver Bat­ta­glia (LDP).