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Mehr Quartier, mehr Wohnungen und Freiflächen, mehr Arbeitsplätze: Ja zu VoltaNord

Mit einem Ja zum Gross­rats­be­schluss «VoltaN­ord» kann die Stimm­be­völ­ke­rung von Basel-Stadt am 25. Novem­ber ein wich­ti­ges Signal für eine gezielte, qua­li­täts­volle Ver­dich­tung set­zen. Das über­par­tei­li­che Komi­tee «Stadt für alle – Ja zu VoltaN­ord» enga­giert sich für die Ent­wick­lung des Gebie­tes VoltaNord/Lysbüchel gemäss der aus­ge­wo­ge­nen Lösung des Gros­sen Rates. Diese schafft Woh­nun­gen für bis zu 2000 Per­so­nen und Flä­chen für 3000 Arbeits­plätze.

Bei der Abstim­mung vom 25. Novem­ber 2018 im Kan­ton Basel-Stadt geht es um einen Rich­tungs­ent­scheid, wie die frei­wer­den­den Areale auf Stadt­ge­biet sich ange­sichts ver­än­der­ter Nut­zun­gen und Bedürf­nisse ent­wi­ckeln sol­len. Der Grosse Rat hat mit deut­li­chem Mehr im Mai 2018 einen zukunfts­wei­sen­den Ent­scheid getrof­fen, wie das VoltaNord-Areal/Lysbüchel, im Besitz der Ein­woh­ner­ge­meinde der Stadt Basel und der SBB, künf­tig bebaut wer­den soll. Dabei gilt es die Bedürf­nisse der wach­sen­den Wohn­be­völ­ke­rung ebenso im Blick zu behal­ten wie die Anlie­gen des Gewer­bes.
Im Bebau­ungs­plan VoltaN­ord ist durch eine sinn­volle Abgren­zung sicher­ge­stellt, dass ein Neben- und Mit­ein­an­der von Woh­nen und Gewer­be­nut­zun­gen mög­lich ist. Im Ver­gleich zu heute ver­viel­facht sich die Zahl der Arbeits­plätze im Nord­teil des Are­als auf bis zu 3000 (bis anhin waren es rund 500). Neben indus­tri­el­len und hand­werk­li­chen Nut­zun­gen ent­ste­hen auch Räume für Dienst­leis­ter, Labors und Star­tups, was der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung Basels zugu­te­kommt. VoltaN­ord bie­tet auch künf­tig Platz für gewerb­li­che Akti­vi­tä­ten, indem diese räum­lich ver­dich­tet wer­den.

Wei­ter­hin genü­gend Wirtschafts- und Indus­trie­areale
Eine Gesamt­be­trach­tung der Ent­wick­lung zeigt, dass es in Basel wei­ter­hin genü­gend Wirt­schafts­flä­chen und Indus­trie­areale gibt. Die Nach­frage nach die­sen Flä­chen nimmt in den letz­ten Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich ab. Dies zei­gen auch die Erfah­run­gen mit der nahe­ge­le­ge­nen «Wer­ka­rena Basel» und mit dem ehe­ma­li­gen Ver­teil­zen­trum von Coop, wo der Kan­ton im «Gewerbe- und Kul­tur­haus Elsäs­ser­strasse» erschwing­li­che Flä­chen für Gewerbe und Kul­tur zur Ver­fü­gung stellt. Eine gewerb­li­che Nach­frage besteht hier kaum.

Mit einem Ja zu VoltaN­ord macht der Kan­ton auch den Weg frei für drin­gend benö­tig­ten Wohn­raum, wie er von der Stimm­be­völ­ke­rung in meh­re­ren Abstim­mun­gen gewünscht wor­den ist. Durch ruhi­ges Gewerbe und Dienst­leis­tun­gen abge­trennt, liegt im Süden des Are­als der Schwer­punkt auf der Wohn­nut­zung. Woh­nun­gen für bis zu 2000 Per­so­nen im güns­ti­gen bis mitt­le­ren Seg­ment sind hier geplant, davon ein Drit­tel preis­güns­tige Genos­sen­schafts­woh­nun­gen. Diese Vor­gabe im Bebau­ungs­plan ist ein wich­ti­ger Schritt für den genos­sen­schaft­li­chen Woh­nungs­bau in Basel. Dazu kom­men gross­zü­gige Grün­räume, Natur­schutz­flä­chen und ein Quar­tier­platz, wel­che zur Lebens­qua­li­tät bei­tra­gen. Die Bebau­ung ergänzt den bereits beschlos­se­nen Bau eines Schul­hau­ses für das St. Johann-Quartier im VoltaN­ord in idea­ler Weise.

Quar­tier war bei Erar­bei­tung ein­be­zo­gen
Im Ver­lauf des bald zehn­jäh­ri­gen Pla­nungs­pro­zes­ses sind auch die Anlie­gen des Quar­tiers in die Pla­nung auf­ge­nom­men wor­den. Das Gebiet ist ideal erschlos­sen für alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den, sowohl was den ÖV als auch die Anlie­fer­mög­lich­kei­ten für das Gewerbe betrifft. Das Komi­tee «Stadt für alle – Ja zu VoltaN­ord» ist über­zeugt, dass eine Mehr­heit der Stimm­be­völ­ke­rung dem aus­ge­wo­ge­nen Vor­schlag des Gros­sen Rates fol­gen wird und keine wei­te­ren Ver­zö­ge­run­gen im Ent­wick­lungs­pro­zess wünscht. Ein Ja zum Gross­rats­be­schluss vom 16. Mai 2018 betref­fend «Rat­schlag VoltaN­ord» ist im bes­ten Inter­esse des Kan­tons Basel-Stadt.

www.javoltanord.ch

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