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Menschenhandel soll ein Schwerpunkt der Kriminalitätsbekämpfung bleiben

Mit dem heute ein­ge­reich­ten Vor­stoss setzt sich der Rie­he­ner EVP-Grossrat Tho­mas Widmer-Huber dafür ein.

Pro­sti­tu­tion ist lei­der vie­ler­orts mit Men­schen­han­del ver­bun­den. Ein­blick in die Szene gibt neben ent­spre­chen­den Gerichts­ur­tei­len unter ande­rem ein im Herbst 2020 erschie­ne­nes Buch der Blick-Reporterin Aline Wüest: Piff, Paff, Puff – Pro­sti­tu­tion in der Schweiz. Im Jahr 2017 setz­ten die Staats­an­walt­schaft, die Kan­tons­po­li­zei und die Fahn­dung eine gemein­same Task­force Men­schen­han­del ein. Für die Jahre 2019 bis 2021 hat der Regie­rungs­rat in der Kri­mi­na­li­täts­be­kämp­fung erneut Men­schen­han­del als einen der Schwer­punkte defi­niert. Kri­mi­nal­po­li­zei­li­che Ermitt­lun­gen sind auf­wän­dig, es braucht über Jahre genü­gend Res­sour­cen, um Täter und Täte­rin­nen vor Gericht zu brin­gen. Widmer-Huber erkun­digt sich in sei­ner Inter­pel­la­tion, ob die Regie­rung plant, den Men­schen­han­del ein­schliess­lich Straf­ver­fol­gung auch in den kom­men­den Jah­ren als einen der Schwer­punkte der Kri­mi­na­li­täts­be­kämp­fung zu defi­nie­ren.

 

Für Rück­fra­gen
Tho­mas Widmer-Huber, Gross­rat, 079 948 92 93, thomas@widmer-huber.ch