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Sammlung für Initiative “1% gegen globale Armut” läuft an

Eine breite Koali­tion lan­ciert in Basel-Stadt "1% gegen glo­bale Armut”. Die Volks­in­itia­tive stärkt das lang­jäh­rige Enga­ge­ment des Kan­tons in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit.

 

Erst­mals seit 20 Jah­ren nimmt die extreme Armut zu. Der Kli­ma­wan­del beschleu­nigt sich. Aus die­sen Grün­den hat eine breite Koali­tion (Die Mitte, EVP, Grüne, SP, Junge Grüne, JUSO, Junge Mitte, und jGLP) Unter­schrif­ten für die Initia­tive “1% gegen glo­bal Armut” lan­ciert. Diese stärkt das lang­jäh­rige Enga­ge­ment des Kan­tons in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit und för­dert wis­sen­schaft­lich fun­dierte und nach­hal­tige Pro­jekte vor Ort.

An inter­na­tio­na­len Richt­li­nien aus­ge­rich­tet
Der Kan­ton Basel-Stadt setzt sich seit Jahr­zehn­ten mit inter­na­tio­na­ler Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit gegen die glo­bale Armut ein, jüngst mit rund 2 Mio. Fran­ken pro Jahr. Das ent­spricht 0.08% der ordent­li­chen Steu­er­er­träge. Unter­stützt wer­den dabei unter ande­rem Pro­jekte zum Schutz von Kin­dern vor töd­li­chen Krank­hei­ten, zur Schul­bil­dung und zur För­de­rung von Solar­pro­jek­ten in abge­le­ge­nen Regio­nen.

Finanz­po­li­tisch aus­ge­wo­gen
Die Initia­tive ist finanz­po­li­tisch aus­ge­wo­gen: Sie führt nicht zu einer Steu­er­er­hö­hung und in finan­zi­ell schlech­ten Jah­ren kön­nen die Bei­träge tie­fer aus­fal­len. Zwi­schen 0,3% und 1% der ordent­li­chen Steu­er­er­träge, also min­des­tens CHF 8 Mio. Fran­ken, sol­len neu für effek­tive und nach­hal­tige inter­na­tio­nale Ent­wick­lungs­pro­jekte auf­ge­wen­det wer­den. Damit würde sich der Kan­ton Basel-Stadt (gegen­wär­tig 0.08%) an andere inter­na­tio­nal geprägte schwei­ze­ri­sche Gross­städte wie Zürich (0.3 bis 1%) und Genf (0.7%) annä­hern und ein wich­ti­ges Zei­chen set­zen in Zei­ten, in denen eine glo­bale Zusam­men­ar­beit gerade in Gesundheits- und Kli­ma­f­ra­gen zen­tral ist. Der Kan­ton würde auch dem Bei­spiel von Rie­hen fol­gen, wo bereits 1% der Ein­kom­mens­steu­er­ein­nah­men die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit unter­stüt­zen.

Die Initi­an­tin­nen und Initi­an­ten sind über­zeugt: Basel kann als welt­weit aner­kann­ter Gesund­heits­stand­ort mit Phar­ma­in­dus­trie, Uni­ver­si­tät und dem Schwei­ze­ri­schen Tropen- und Public-Health-Institut einen beson­de­ren Bei­trag leis­ten.

Die Unter­schrif­ten­samm­lung star­tet am 21. April und soll schnell Fort­schritte machen. Daher wer­den Unter­schrif­ten auch elek­tro­nisch über die Demo­kra­tie­platt­form WeCollect.ch gesam­melt. Wei­tere Infor­ma­tio­nen sind unter www.einprozent-basel.ch ver­füg­bar.

 

 

Für Rück­fra­gen:
Chris­toph Hoch­uli, Gross­rat EVP, christoph.hochuli@livenet.ch

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