News

Vorstoss fordert für das Amt für Beistandschaften und Erwachsenenschutz mehr Personalressourcen

EVP-Grossrat Chris­toph Hoch­uli for­dert in sei­nem poli­tisch breit abge­stütz­ten Vor­stoss geeig­nete Mass­nah­men, um die Über­las­tung im Amt für Bei­stand­schaf­ten und Erwach­se­nen­schutz (ABES), ins­be­son­dere die sehr hohe Anzahl Klient/innen pro Bei­stands­per­son, zu redu­zie­ren. Dadurch – und mit ande­ren Mass­nah­men – sol­len ver­bei­stän­dete Per­so­nen mög­lichst bald in die Selb­stän­dig­keit ent­las­sen wer­den kön­nen.

Gemäss dem im Juni erschie­ne­nen GPK-Bericht ist der Arbeits­druck der Mit­ar­bei­ten­den des ABES sehr hoch. Die Belas­tung beträgt knapp 100 Fälle pro Voll­zeit­stelle. Pro Klient/in steht im Monat nur 1 Stunde zur Ver­fü­gung. Die Anzahl Gefähr­dungs­mel­dun­gen stei­gen jedoch wei­ter­hin. Die Kon­fe­renz für Kindes- und Erwach­se­nen­schutz (KOKES) emp­fiehlt jedoch nur 60 aktu­elle Klient/innen pro Bei­stands­per­son, maxi­mal 70 im Jahr. Die per­ma­nent hohe Arbeits­be­las­tung im ABES zeigt sich auch in über­pro­por­tio­na­len (Langzeit-)Krankheitsfällen und seit Jah­ren hohen Gleitzeit-Saldi.

Der Anzug von EVP-Grossrat Chris­toph Hoch­uli ver­langt,  dass genü­gend per­so­nelle Res­sour­cen für das ABES bereit gestellt wer­den, um die hohen Fall­zah­len pro Bei­stands­per­son zu redu­zie­ren. Zudem soll geprüft wer­den, mit wel­chen wei­te­ren Mass­nah­men erreicht wer­den kann, dass ver­bei­stän­dete Per­so­nen bald­mög­lichst in die Selb­stän­dig­keit ent­las­sen wer­den kön­nen.

Der Anzug wurde von Grossrats­mitgliedern aus allen Frak­tio­nen unter­zeich­net.