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Mangelnde Sicherheit bei Tempo 30 für die Blaulichtfahrzeuge befürchtet

Wegen der geplanten Tempo-30-Abschnitte sorgt sich der Riehener EVP-Grossrat Thomas Widmer-Huber um die Sicherheit in Riehen und Bettingen und hat deshalb eine Schriftliche Anfrage eingereicht. Durch die Reduktion auf Tempo 30 verlangsamt sich der Verkehr generell, die Blaulichtfahrerinnen und -fahrer müssen sich anpassen und verlieren wertvolle Zeit. Dazu besteht das Risiko, wegen starker Tempoüberschreitung verurteilt zu werden.

Bei Tempo 30 auf Strecken, wo bisher Tempo 50 möglich war, dauert es für Blaulichtfahrzeuge länger, bis sie einen Notfallort in Riehen oder Bettingen erreichen. Auf der über drei Kilometer langen Strecke Riehen/Habermatten bis Riehen/Grenze zu Lörrach ist nachts überall Tempo 30 vorgesehen. Bei einer solchen Distanz spielt die Höhe der Geschwindigkeit bei einem Notfall eine nicht zu vernachlässigbare Rolle. 

Auch Bettingen ist bei den geplanten Anpassungen betroffen, weil die Fahrzeuge in der Stadt zuerst durch Tempo-30-Zonen ausgebremst werden und erst ab Eglisee Tempo 60 bzw. ab Anfang Bäumlihof wieder Tempo 50 erlaubt ist.

Mit einer Schriftlichen Anfrage wendet sich Thomas Widmer-Huber an den Regierungsrat mit der Frage, wie er sich zur Sorge um die eingeschränkte Sicherheit von Riehen und Bettingen stellt. Er thematisiert zudem das Risiko der Blaulichtfahrerinnen und -fahrer, wegen starker Tempoüberschreitung verurteilt zu werden, und fragt, ob Geschwindigkeitsbeschränkungen durch eine Ausnahme für Blaulichtfahrzeuge situativ aufgehoben werden können. 

 

Kontakt:

Thomas Widmer-Huber, 079 948 92 93, thomas@widmer-huber.ch