Aktuelle Medienmitteilungen

21.06.2018  | Positive Schullaufbahnbegleitung statt negativer Selektion

Die hohe Gym­na­si­al­quote in Basel-​Stadt und die vom ED vor­ge­schla­ge­nen Mass­nah­men sor­gen bei Eltern und in der Poli­tik für hef­tige Reak­tio­nen. Die bis­her vor­ge­schla­ge­nen Mass­nah­men auf den vor­ge­la­ger­ten Schul­stu­fen sind zwar grund­sätz­lich zu begrüs­sen, grei­fen aber zu kurz und ver­hin­dern mög­li­cher­weise sinn­volle Lauf­bah­nen. Gross­rä­tin Anne­ma­rie Pfei­fer legt in einer Inter­pel­la­tion den Fokus auf Alter­na­ti­ven: das Auf­zei­gen der vie­len mög­li­chen Aus­bil­dungs­wege statt einem nega­ti­ven Selek­tio­nie­ren, wel­ches den Druck auf die Kin­der erhöht. Sie weist zudem auf die Pro­ble­ma­tik der vie­len Stu­di­en­ab­bre­cher und über­lan­gen Stu­di­en­zei­ten an der Uni­ver­si­tät in Basel-​Stadt hin, die der hohen Gym­na­si­al­quote nach­ge­la­gert ist.

Der heu­tige Trend, für sein Kind unbe­dingt den gym­na­sia­len Aus­bil­dungs­weg anzu­stre­ben, hat auch viel damit zu tun, dass der Wert ande­rer Aus­bil­dun­gen,

Die hohe Gymnasialquote in Basel-Stadt und die vom ED vorgeschlagenen Massnahmen sorgen bei Eltern und in der Politik für heftige Reaktionen. Die bisher vorgeschlagenen Massnahmen auf den vorgelagerten Schulstufen sind zwar grundsätzlich zu begrüssen, greifen aber zu kurz und verhindern möglicherweise sinnvolle Laufbahnen. Grossrätin Annemarie Pfeifer legt in einer Interpellation den Fokus auf Alternativen: das Aufzeigen der vielen möglichen Ausbildungswege statt einem negativen Selektionieren, welches den Druck auf die Kinder erhöht. Sie weist zudem auf die Problematik der vielen Studienabbrecher und überlangen Studienzeiten an der Universität in Basel-Stadt hin, die der hohen Gymnasialquote nachgelagert ist.

Der heutige Trend, für sein Kind unbedingt den gymnasialen Ausbildungsweg anzustreben, hat auch viel damit zu tun, dass der Wert anderer Ausbildungen, auch handwerklicher, zu wenig hoch geschätzt wird, und dass die Durchlässigkeit der verschiedenen Wege zueinander noch viel zu wenig bekannt ist.

Annemarie Pfeifer fragt nach, wie schon in der Primarschule auf den Wert anderer als der gymnasial-universitärer Ausbildungen aufmerksam gemacht werden kann und wie vor allem auch die Lehrpersonen Schülerinnen und Schüler bei der Wahl des für sie geeigneten Wegs gut begleiten können. Sie fordert zusätzliche Massnahmen auf der Gymnasialstufe, um Jugendliche in eine für sie geeignetere Ausbildung zu führen, falls sie den gymnasialen Anforderungen nicht genügen können. Insbesondere soll der Weg von der Berufslehre zur Fachhochschule noch deutlicher gefördert werden.

Schliesslich will sie vom Regierungsrat auch wissen, wie er überlange Aufenthalte an den Universitäten – mit Kostenfolgen – verhindern will. Grossrätin Annemarie Pfeifer fordert also eine Gesamtbetrachtung der Bildungslandschaft mit all ihren möglichen Wegen – was erfolgsversprechender erscheint als einzelne Eingriffe im System. Es geht nicht darum, Jugendliche vom Gymnasium auszusperren, sondern die für sie richtige Ausbildung zu finden.

Ansprechperson: Annemarie Pfeifer, Tel. 079 341 18 24

Den text der Interpellation finden Sie hier.
 

20.06.2018  | EVP BS zur Vernehmlassung zur Liberalisierung des Gastgewerbegesetzes

Die EVP Basal-​Stadt begrüsst eine Libe­ra­li­sie­rung des Gast­ge­wer­be­ge­set­zes, stellt sich aber wei­ter­hin hin­ter das Wirtepatent.

Die vor­ge­schla­ge­nen Libe­ra­li­sie­rungs­mass­nah­men, wie z.B. die Auf­he­bung der Anwe­sen­heits­pflicht für die Wirte, hilft aus Sicht der EVP Basel-​Stadt, den

Die EVP Basal-Stadt begrüsst eine Liberalisierung des Gastgewerbegesetzes, stellt sich aber weiterhin hinter das Wirtepatent.

Die vorgeschlagenen Liberalisierungsmassnahmen, wie z.B. die Aufhebung der Anwesenheitspflicht für die Wirte, hilft aus Sicht der EVP Basel-Stadt, den Bereich des Gastgewerbes zu liberalisieren, und gibt so den Wirten mehr Freiheiten im Führen ihrer Betriebe.

Die EVP Basel-Stadt spricht sich aber für die Beibehaltung des Wirtepatents aus. Sie vertritt die Meinung, dass Wirte gegenüber Ihrer Kundschaft eine hohe Verantwortung tragen, die es rechtfertigt, die notwendigen Kompetenzen zur Führung eines solchen Betriebs über ein Wirtepatents sicherzustellen.

EVP Basel-Stadt

31.05.2018  | Die EVP Basel-Stadt zur Vernehmlassung über die künftige Parkplatzpolitik

Die EVP Basel-​Stadt begrüsst die Stoss­rich­tung der vor­ge­schla­ge­nen Anpas­sun­gen, erkennt aber wei­te­ren Handlungsbedarf.

Die EVP Basel-​Stadt unter­stützt die Ände­run­gen für eine urbane Stadt. Die vor­ge­schla­ge­nen Mass­nah­men sind sinn­voll, um den Such­ver­kehr zu ver­klei­nern,

Die EVP Basel-Stadt begrüsst die Stossrichtung der vorgeschlagenen Anpassungen, erkennt aber weiteren Handlungsbedarf.

Die EVP Basel-Stadt unterstützt die Änderungen für eine urbane Stadt. Die vorgeschlagenen Massnahmen sind sinnvoll, um den Suchverkehr zu verkleinern, dennoch ist damit nicht ausreichend gedient.

Die Steuerung über eine Erhöhung der Gebühren erachtet die EVP Basel-Stadt die als sinnvoll, ist aber überzeugt, dass die vorgesehenen Erhöhungen – auch im Vergleich mit anderen Städten – zu niedrig angesetzt sind.

Zu einer besseren Auslastung privater Parkplätze ist zudem zu prüfen, inwiefern Doppelnutzungen durch Pendler (tagsüber) und Anwohner (nachts) – z.B. durch die Bereitstellung einer entsprechenden Internetplattform, über welche Kontakte zustande kommen – gefördert werden kann.

Neben den in der Vernehmlassung skizzierten Massnahmen sollte zusätzlich daran gedacht werden, eine der genannten Ursachen der Parkplatzknappheit, die Zunahme grösserer Fahrzeuge, auch PWs, zu bewirtschaften. Mit der heute praktizierten Besteuerungspraxis von Fahrzeugen, einer linearen Abstufung in der Besteuerung, werden zu wenig Anreize geschaffen, statt eines für den Stadtverkehr unnötig grossen und starken Fahrzeugs ein kleineres zu nutzen.

EVP Basel-Stadt

16.05.2018  | Die CVP-EVP Fraktion fordert Klarheit zu den Leistungschecks an der Basler Volksschule

Heute wird im Gros­sen Rat die Motion von Bea­trice Mes­serli zur ersatz­lo­sen Abschaf­fung der Leis­tungs­checks an der Bas­ler Volks­schule bera­ten. Die CVP-​EVP Frak­tion ist der Mei­nung, dass diese Checks für die Wei­ter­ent­wick­lung des Unter­richts wei­ter­hin wich­tig sind. Es besteht vor allem Hand­lungs­be­darf bei den Ergebnissen.

Die Kan­tone Basel-​Stadt, Basel-​Landschaft, Aar­gau und Solo­thurn füh­ren gemein­same Leis­tungs­checks durch. Die Ergeb­nisse der Checks soll­ten den

Heute wird im Grossen Rat die Motion von Beatrice Messerli zur ersatzlosen Abschaffung der Leistungschecks an der Basler Volksschule beraten. Die CVP-EVP Fraktion ist der Meinung, dass diese Checks für die Weiterentwicklung des Unterrichts weiterhin wichtig sind. Es besteht vor allem Handlungsbedarf bei den Ergebnissen.

Die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn führen gemeinsame Leistungschecks durch. Die Ergebnisse der Checks sollten den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler in den Testfächern aufzeigen. Laut Erziehungsdepartement dienen diese den Lehrpersonen zur gezielten Förderung und als Grundlage für eine Weiterentwicklung des Unterrichts. Nun forderten die Lehrerinnen und Lehrer die Abschaffung dieser Leistungschecks in einer Resolution, in welcher diese als «unnötig und teuer» bezeichnet werden. 

Conradin Cramer hat nun die Abschaffung des Leistungschecks S3 angekündigt, um damit den Lehrerinnen und Lehrern einen Schritt entgegenzukommen. Aber bereits heute wird eine Motion von Beatrice Messerli, die eine erzatzlose Streichung der Leistungschecks fordert, im Grossen Rat beraten. Die CVP-EVP Fraktion ist der Meinung, dass diese Checks einen Beitrag für die Weiterentwicklung des Unterrichts leisten können und dass auch ein Vergleich mit andern Kantonen interessant sein kann und deshalb beizubehalten sind. 

Ergebnisse besser nutzen 

Trotzdem ist es nachvollziehbar, dass diese Checks in Frage gestellt werden, denn es würde tatsächlich wenig Sinn machen, einfach Daten zu sammeln, ohne diese zur Verbesserung der Schulen zu nutzen. Zur Zeit ist es unklar, welche Konsequenzen die Ergebnisse dieser Leistungstests nach sich ziehen und wie diese positiv in den pädagogischen Alltag einfliessen können. Man könnte einerseits aus "Good Practice"  lernen und andererseits Schwächen gezielt angehen. Laut Erziehungsdepartement werden die individuellen Resultate nur den Lehrpersonen mitgeteilt, wobei der Kanton eine anonymisierte Auswertung erhält.

Deshalb hat heute Annemarie Pfeifer (EVP) für die CVP-EVP Fraktion eine schriftliche Anfrage eingereicht. Sie möchte vom Regierungsrat wissen, was die genauen Folgen dieser Leistungschecks sind und was der Kanton aufgrund dieser Daten unternimmt. Sie bittet den Regierungsrat zu berichten, wie er transparenter und sinnvoller mit den Ergebnisse umgehen könnte, damit in Zusammenarbeit mit den Schulen nachhaltige Anpassungen im System vorgenommen werden können. Weiter bittet sie den Regierungsrat zu berichten, ob die Checks praxisnah gestaltet werden und wann sie auch aus Sicht der Lehrpersonen am sinnvollsten eingesetzt werden können.   

Die schriftliche Anfrage von Annemarie Pfeifer finden Sie hier.

26.04.2016  | Grundsatzpapier 2016 bis 2019

Die EVP Basel-​Stadt hat ihr „Par­tei­pro­gramm“, bei uns Grund­satz­pa­pier genannt, aktualisiert.

Die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der EVP kön­nen sich dank ideo­lo­gi­scher und wirt­schaft­li­cher Unge­bun­den­heit an über­ge­ord­ne­ten Wer­ten – den

Die EVP Basel-Stadt hat ihr „Parteiprogramm“, bei uns Grundsatzpapier genannt, aktualisiert.

Die Vertreterinnen und Vertreter der EVP können sich dank ideologischer und wirtschaftlicher Ungebundenheit an übergeordneten Werten – den christlichen Werten – orientieren. Die Förderung des Gemeinwohls, die Stärkung der Hilfsbereitschaft und die Bewahrung der Schöpfung sind unsere zentralen Anliegen. Im Grundsatzpapier äussert sich die EVP Basel-Stadt zu 13 für die Gesellschaft wichtigen Themenbereichen. Was denken Sie darüber? Sprechen sie doch eine für die EVP aktive Person an oder schreiben Sie an info(at)evp-bs.ch