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Aktuelle Medienmitteilungen

22.05.2019  | EVP-Interpellation zu Prävention vor sexueller Gewalt und Belästigung im Kanton Basel-Stadt

Der EVP-​Grossrat Tho­mas Widmer-​Huber for­mu­liert in einer Inter­pel­la­tion drin­gende Fra­gen zur Prä­ven­tion vor sexu­el­ler Gewalt und Beläs­ti­gung. Basel-​Stadt sollte zu einer Nulltoleranz-​Zone für sexu­elle Über­griffe werden.

Tho­mas Wid­mer (EVP) weist auf eine von Amnesty Inter­na­tio­nal in Zusam­men­ar­beit mit dem For­schungs­in­sti­tut GFS Bern am 21. Mai 2019 ver­öf­fent­lichte

Der EVP-Grossrat Thomas Widmer-Huber formuliert in einer Interpellation dringende Fragen zur Prävention vor sexueller Gewalt und Belästigung. Basel-Stadt sollte zu einer Nulltoleranz-Zone für sexuelle Übergriffe werden.

Thomas Widmer (EVP) weist auf eine von Amnesty International in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut GFS Bern am 21. Mai 2019 veröffentlichte Befragung hin, gemäss welcher hochgerechnet schon 12% der Frauen in der Schweiz Geschlechtsverkehr hatten, obwohl sie ihn nicht wollten. Am häufigsten kommen laut Befragung Belästigungen in Form unerwünschter Berührungen, Umarmungen oder Küsse vor. Die meisten geschehen im öffentlichen Raum. Nach der Strasse (56%) folgt der öffentliche Verkehr als zweitgrösster Hotspot.

Diese Zahlen legen den Schluss nahe, dass die bisherigen präventiven Bemühungen und auch die Sensibilisierung deutlich zu wünschen lassen. Gemäss Widmer-Huber stünde es dem sozialen Basel gut an, solche Übergriffe ernsthaft und gezielt zu verhindern zu suchen. Basel soll zur Nulltoleranzzone für sexuelle Übergriffe werden.

 

Aus diesem Grund wünscht der EVP-Grossrat vom Regierungsrat Antworten auf wichtige Fragen. Diese beziehen sich auf Kennzahlen der Situation in Basel wie auch zu konkreten Ideen, die Sicherheit für Frauen in diesem Bereich zu erhöhen. So will Widmer-Huber von der Regierung wissen, ob diese zu einer umfassenden Prävention (Kampagnen, Sensibilisierung an Schulen, Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben usw.) bereit ist. Nicht zuletzt verweist der EVP-Grossrat auf eine in anderen Städten wie Tokio und Brüssel eingesetzte App zur Verbesserung des Schutzes vor sexuellen Übergriffen.

EVP Basel-Stadt

10.04.2019  | Parolen der EVP Basel-Stadt

An ihrer gut besuch­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung hat die EVP Basel-​Stadt über ver­schie­dene Vor­la­gen debat­tiert und Paro­len gefasst, die am 19. Mai zur Abstim­mung gelangen.

Bun­des­be­schluss der EU Waf­fen­richt­li­nien (Wei­ter­ent­wick­lung des Schengen-​Besitzstandes)

Trotz enga­gier­tem Refe­rat von SVP-​Grossrat Pas­cal Mes­serli

An ihrer gut besuchten Mitgliederversammlung hat die EVP Basel-Stadt über verschiedene Vorlagen debattiert und Parolen gefasst, die am 19. Mai zur Abstimmung gelangen.

Bundesbeschluss der EU Waffenrichtlinien (Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstandes)

Trotz engagiertem Referat von SVP-Grossrat Pascal Messerli gegen das neue Gesetz zu den Waffenrichtlinien folgt die Versammlung mit deutlichem Mehr den Argumenten von Christoph Hochuli (EVP) und beschliesst die JA-Parole. Sicherheit und Schengen werden in der Diskussion höher gewichtet als mögliche Nachteile der neuen Auflagen.

 

Grossratsbeschluss Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv

Jürg Stöcklin, Grossrat Grüne, legt die Argumente für den Neubau dar, Pascal Messerli, SVP, vertritt die Gegenposition. Die anschliessende Diskussion befasst sich vor allem mit den Kosten und möglichen alternativen Standorten.  Letztlich findet die Vorlage aber eine hohe Zustimmung, die EVP beschliesst die JA-Parole.

 

Grossratsbeschluss für baurechtliche Anpassungen zum Bau des Ozeaniums

Sehr engagiert und angriffig votieren die beiden Referenten zum Ozeanium, Lukas Stutz (Altgrossrat CVP und Verwaltungsrat des Zoologischen Gartens Basel) und Thomas Grossenbacher, Grossrat Grüne. Auch die Diskussion der Mitglieder zeigt eine grosse Uneinigkeit, was die Gewichtung der verschiedenen Argumente anbelangt. Die Mitgliederversammlung beschliesst daher am Ende Stimmfreigabe im Dilemma zwischen attraktivem Zoo und Umweltschutz.

 

Zu den weiteren Vorlagen wurden im Kantonalvorstand die Parolen gefasst:

 

Nachdem die EVP gemeinsam mit allen Parteien ausser Basta die kantonale Umsetzung zur eidgenössischen Steuervorlage unterstützt hat, ist es folgerichtig, nun auch das

Bundesgesetz über die Steuerreform und AHV-Finanzierung zu unterstützen und die JA-Parole zu fassen.

 

Aus dem gleichen Grund stellt sich die EVP auch gegen die CVP-Initiative «Mittelstand entlasten – Krankenkassenprämien von Steuern abziehen». Als Teil des oben genannten Kompromisses versprach die CVP, ihre Initiative zurückzuziehen. Ihre Anliegen fanden in den Kompromiss Eingang. Aus diesen Gründen fasst die EVP die NEIN-Parole.

 

Kantonale Initiative «Topverdienersteuer: für gerechte Einkommenssteuern in Basel

Die darin gestellten Forderungen gehen zu weit. Die in der kantonalen Umsetzung geplante höhere Dividendenbesteuerung nimmt die Anliegen der Vorlage auf. Eine weitere Belastung der Topverdiener würde sich wohl eher kontraproduktiv auswirken. Darum beschliesst die EVP hier ebenfalls die NEIN-Parole.

 

Grossratsbeschluss zur Teilrevision des Steuergesetzes über die direkten Steuern

Mit den beschlossenen Änderungen werden in Basel wie in den meisten Kantonen die Steuern für die öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften gegen ein Entgelt vom Kanton eingezogen.  Die EVP sieht darin keine von den Gegnern suggerierte Gefährdung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat und beschliesst die JA-Parole.

 

EVP Basel-Stadt

07.02.2019  | Gemeinsam für eine offene, fortschrittliche und liberale Schweiz

Die Par­tei­prä­si­dien von BDP, CVP, EVP, FDP, Grün­li­be­ra­len und LDP haben heute eine Ver­ein­ba­rung unter­zeich­net, wonach ihre Par­teien mit einer gemein­sa­men Lis­ten­ver­bin­dung zu den Natio­nal­rats­wah­len 2019 antre­ten wer­den. Dar­über hin­aus wer­den sie ihren Par­teien Patri­cia von Fal­ken­stein als gemein­same Stän­de­rats­kan­di­da­tin zur Nomi­na­tion vorschlagen.

Mit der gemein­sa­men Lis­ten­ver­bin­dung schaf­fen die Par­teien die best­mög­li­chen Vor­aus­set­zun­gen,
um am 20. Okto­ber 2019 das gemein­same Ziel von zwei

Die Parteipräsidien von BDP, CVP, EVP, FDP, Grünliberalen und LDP haben heute eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach ihre Parteien mit einer gemeinsamen Listenverbindung zu den Nationalratswahlen 2019 antreten werden. Darüber hinaus werden sie ihren Parteien Patricia von Falkenstein als gemeinsame Ständeratskandidatin zur Nomination vorschlagen.

Mit der gemeinsamen Listenverbindung schaffen die Parteien die bestmöglichen Voraussetzungen,
um am 20. Oktober 2019 das gemeinsame Ziel von zwei Nationalratssitzen zu erreichen. Sie stehen
zusammen für eine offene, fortschrittliche und liberale Schweiz ein. Die Parteipräsidien freuen sich,
dass es mit der Listenverbindung gelungen ist, die Kräfte zu bündeln.


Unterlistenverbindung «Mitte»

Innerhalb der Listenverbindung werden BDP, EVP und Grünliberale eine Unterlistenverbindung unter
dem Titel «Mitte» eingehen. Sie setzen damit einen Akzent für eine starke Mitte, die Brücken zwischen
dem linken, dem konservativen und dem liberalen Pol bilden will.


Patricia von Falkenstein als gemeinsame Ständeratskandidatin

Die Parteipräsidien der BDP, CVP, EVP, FDP, Grünliberalen und LDP freuen sich, dass sich mit
Patricia von Falkenstein eine erfahrene und bestens qualifizierte Politikerin zur Verfügung stellt, um
den Kanton Basel-Stadt künftig im Ständerat zu vertreten. Sie werden ihren Mitgliedern vorschlagen,
Patricia von Falkenstein im Sinne eines starken Zeichens gemeinsam zu unterstützen und
laden die SVP dazu ein, die gemeinsame Ständeratskandidatur von Patricia von Falkenstein ebenfalls
zu unterstützen.



BDP Basel-Stadt
CVP Basel-Stadt
EVP Basel-Stadt
FDP Basel-Stadt
Grünliberale Basel-Stadt
LDP Basel-Stadt

04.02.2019  | EVP nominiert Nationalratskandidierende

Die Mit­glie­der der EVP Basel-​Stadt haben die Kan­di­die­ren­den für die Natio­nal­rats­wah­len im Herbst nomi­niert und über Rah­men­be­din­gun­gen für Lis­ten­ver­bin­dun­gen entschieden.

Die fünf Nomi­nier­ten ver­tre­ten sowohl die Gemein­den als auch die Stadt Basel. Tho­mas Widmer-​Huber aus Rie­hen ist Ein­woh­ner­rat und ver­tritt die EVP

Die Mitglieder der EVP Basel-Stadt haben die Kandidierenden für die Nationalratswahlen im Herbst nominiert und über Rahmenbedingungen für Listenverbindungen entschieden.

Die fünf Nominierten vertreten sowohl die Gemeinden als auch die Stadt Basel. Thomas Widmer-Huber aus Riehen ist Einwohnerrat und vertritt die EVP seit kurzem ebenfalls im Grossen Rat. Mit Benedikt Mattmüller und Brigitte Gysin kandidieren zwei Bürgergemeinderäte. Rebecca Stankowski ist Co-Präsidentin der EVP Riehen-Bettingen und Christoph Hochuli Vize-Präsident der EVP Sektion Basel.

Ebenfalls wurde von den Mitgliedern über die Rahmenbedingungen zu allfälligen Listenverbindungen diskutiert. Die Informationen dazu erfolgen zu gegebener Zeit.

EVP Basel-Stadt

Medienmitteilungen 2015

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Kennzahlen

Name: Evangelische Volkspartei der Schweiz

Gründungsjahr: 1919

Anzahl Mitglieder: 4600

Anzahl Sitze im Nationalrat: 2

Selbstportrait: 

Die EVP ist eine verlässliche Kraft, die sich seit 1919 für eine lebenswerte und solidarische Schweiz einsetzt. Auf der Basis christlicher Werte wie Verantwortung, Gerechtigkeit oder Nachhaltigkeit betreibt die EVP als Mittepartei eine sachbezogene und lösungsorientierte Politik, die dem Wohl aller Menschen dient. Sie ist in den kantonalen Parlamenten mit gut 40 Mandaten vertreten. Die EVP will Familien unterstützen, die Schöpfung erhalten, Schulden abbauen und die Sozialwerke sichern. Sie fordert eine Wirtschaft, die fair mit Menschen und Ressourcen umgeht, Solidarität mit benachteiligten Menschen und den Schutz des menschlichen Lebens.


Sonstiges

  • Parteiprogramm 2014 PDF
  • Grundlagenprogramm PDF
  • Letzter Sessionsbericht PDF